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Sun, Jun

                              (Symbolbild)

Der Interlakner Hostel-Pionier Erich Balmer kämpft gegen das Hochpreisimage der Schweiz. Sein legendärer Ausspruch: "Be cheap, be expensive - or be different" - gehört zu den Lieblingszitaten der artichox-Redaktion. Ohnehin weltweit für seine Budget-Preise bekannt, bietet Balmer neu Unterkunft im "Hammock"-Room an. Hammock heisst bekanntlich Hängematte;  ein Exemplar erhalten budgetbewusste Adventure-Touristen und Globetrotter  im Balmer's Hostel für fünf Franken pro Nacht. Inbegriffen im Preis ist eine eigene Steckdose, um das unentbehrliche Smartphone zu laden. Seniorchef Balmer (71) hat sein Hostel unlängst in jüngere Hände gelegt, das Geschäft wird indessen als Familienbetrieb weitergeführt. Die Balmers sehen ihr «Château Fünfliber» als Eintritts-Ticket für Nebenleistungen: «Wir haben die Gäste bei uns, sie geben ihr Geld 
für Outdoor-Aktivitäten und in unserem Nachtclub aus – so rentiert es», sagt Tochter Carmen Balmer. Mehr...

Interlaken-Matten: Balmer's Herberge. Mehr...

 

Immer häufiger finden Gäste statt eines kleinen Kühlschranks auf dem Zimmer den folgenden Hinweis an der Réception: "Gästen steht in unserem Haus ein Kühlschrank in der Empfangshalle zur Verfügung, eine private Minibar gibt es nicht.""Wir verzeichnen seit einigen Jahren einen Trend zur Abschaffung der Minibar", sagt Christopher Lück, Pressesprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). "Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich, beruhen aber meist auf hohen Unterhaltskosten, geringer Nachfrage oder darauf, dass die Kühlschränke nur kaum ökologisch effizient sind." Als lobenswerte Alternative bieten manche Hotels Gratiswasser im Zimmer - Kosten, die kaum ins Gewicht fallen, aber von Gästen sehr geschätzt werden. Wer eine lange Reise hinter sich hat, will weder auf den Zimmerservice warten noch sich an einem Automaten abmühen. Mehr..


       

Schwarze Brötchen, Gipfeli (Kipferl) und Burger-Buns:  Soll man jeden Modegag mittragen - und sich möglicherweise zum Narren machen?  Der Schweizer Einzelhandelsriese Migros hat sich fürs Mitmachen entschieden.  "Me too" - im Klartext abkupfern -  kann bekanntlich eine überaus erfolgreiche Strategie darstellen. Seit Anfang Juni bietet der Branchenprimus ungewöhnliche Schinkensandwiches an. Das Besondere: Die Brötchen sind kohlrabenschwarz. Was bei Bekannten und Kollegen auf den ersten Blick Reaktionen wie Brechreiz provoziert, lieben Japaner schon lange. Bloss: Wo bleibt der Geschmack? Auch in Italien gibt es gelegentlich schwarze, mit Tintenfisch-Tinte gefärbte Pasta oder Pizza. Mehr...

 

 

 

 

 

"Hotelanalysen funktionieren seit zig Jahren gleich", schreibt das Beratungsunternehmen Hotelfit in einer Medienmitteilung . „In der Praxis zeigt sich oft das Bild, das Hotelbetriebe keine Wirtschaftlichkeitsanalysen für ihren Betrieb durchführen, da die meisten Hotelanalysen umfangreicher sind als notwendig wäre, um herauszufinden, ob ein Hotel zukunfts- u. wettbewerbsfähig ausgerichtet ist oder nicht. Dazu kommt, dass solche umfangreiche Analysen kostspielig sind, die sich viele Betriebe dann doch nicht leisten wollen oder können. Darüber hinaus verlassen sich leider zu viele Betriebe auf ihre vermeintlich gute Auslastung“, erklärt Christiane Klotz, Fit- Coach für Finanz und Operation bei Hotelfit. Tief hineingeblickt, habe die hohe Auslastung aber keine Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Mehr...

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