Bild: Southern Hospitality/Hells Kitchen NYC. BBQ und Smoked Meat, beispielsweise Pulled Pork Sandwich, scheint eine der wenigen wachstumsträchtigen Marktnischen zu sein
USA: Fast Casual (s.unten), das Paradepferd der Branche, profitierte jahrelang von überdurchschnittlichen Zuwachsraten. Doch so gehe es nicht weiter, schreibt etwa NRN-Autor Jonathan Maze. Die Fast-Casual-Blase sei am Platzen, Same-Store-Sales (Zahlen ohne Neugründungen) seien im Krebsgang.
Er nennt fünf Gründe: 1. Aggressive Wachstumsstrategie der Ketten führt zu Kannibalisierung.
2. Der Zwang zum Wachstum - Investoren, besonders Private Equity Groups, verlangen Return on Investment für die Riesenbeträge, welche in Fast-Casual-Ketten fliessen. Das heisst, Rendite auf dem Kapital muss her. Grössere Renditen sind nur durch Wachstum zu erreichen. Folge: Der Markt wird mit Konzepten geflutet, die, wie könnte es anders sein, bestehende Outlets konkurrenzieren.
3. Das sogenannte "Clustered Development": Der Trend, in sogenannten Lifestyle Center mit viel Konkurrenz zu investieren, statt lukrative Standorte in Vorstädten und kleineren Orten ohne Mitbewerber zu suchen.
4. Marktriesen wie McD haben bessere Marketing-Resourcen, um Turnaround-Pläne umzusetzen. Beispiel: Die erfolgreiche Frühstücksoffensive gab den McD-Strategen Zeit für neue, langfristige Strategien. Kleinere Fast-Casual-Ketten tun sich da schwerer.
5. Fast-Casual-Ketten haben in den letzten 18 Monaten die Preise in Erwartung steigender Löhne in aggressiver Weise erhöht, und dies trotz fallender Warenkosten. Mazes bemerkt dazu: Gäste bezahlen manchmal mehr, wenn die Qualität zunimmt - doch Preisbewusstsein ist die Regel. Mehr...
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