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Kommentar von NZZ-Redaktor Daniel Imwinkelried: "Die Gastrobranche steht unter Druck. Herkömmliche Beizer bedienen sich deshalb bei Konzepten von McDonald's, während die Fast-Food-Kette etwas traditioneller wird". Mehr...
NZZ-Redaktor Daniel Imwinkelried meint, der Schweizer Gastromarkt sei gesättigt, trotzdem würden immer wieder neue Ketten ihr Glück versuchen. Selbst solche, die mehrmals gescheitert sind. So weit, so gut. Doch das ist Schnee von gestern. Die aktuelle Entwicklung kann am Beispiel Subway aufgezeigt werden. Die Sandwichkette hat es erst im dritten Versuch geschafft, in der Schweiz Fuss zu fassen. Warum denn? Weil sich im Laufe der Jahre schlicht und ergreifend das Konsumverhalten der Schweizer geändert hat und sich mehr und mehr jenem der USA anpasst. Bei KFC zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Auch die Hähnchenbrater haben vor Jahren zwei Fehlstarts hingelegt. Heute zählen Chicken-Konzepte zu den Outperformern der Branche.
Weiter: Imwinkelried zitiert wenig verlässliche Zahlen, was den Schweizer Ausserhaus-Verzehr betrifft. Er schreibt: "Die McDonald’s-Gruppe hält die Schweiz also für einen Wachstumsmarkt, obwohl die Ausgaben der Konsumenten für Essen und Trinken in den vergangenen Jahren rückläufig waren (!). 2016 betrugen sie noch 22,4 Mrd. Fr. Viele traditionelle Restaurants kämpfen ums Überleben". Letztere Feststellung ist zweifellos richtig, aber jedes Kind weiss, dass der Ausserhaus-Konsum in den vergangenen Jahren massiv zugenommen hat - Stichworte Delivery und Snack-Angebote im Einzelhandel. Nur haben gewisse Kreise keinerlei Interesse daran, den Markt solide zu analysieren und relevante Zahlen zu liefern. Mehr über den NZZ-Artikel...